Huawei: Samrtphones werden von Android auf HarmonyOS umgestellt

Huawei plant in Zukunft eine Änderung des Betriebssystems Ihrer Smartphones. Circa 100 Smartphones sollen von Android auf HarmonyOS mittels eines Updates umgestellt werden. Ob diese Änderung nur für Smartphones in China gelten soll, oder ob dies auch für andere Länder geplant ist, ist bisher noch nicht geklärt.

Aber nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets will das chinesische Unternehmen auf HarmonyOS umstellen. Diese Neuigkeit wurde während einer Präsentation, die online abgehalten wurde, verkündet. Scheinbar soll sich diese Änderung erst einmal nur auf China beziehen.

Was ist HarmonyOS?

Bei HarmonyOS handelt es sich um das eigene Betriebssystem von Huawei. Es soll für Smartphones, Tablets und sogar Smartwatches, Fernseher und andere Smart-Home-Geräte sein. Scheinbar liegt das Android Open Source Projekt dem neuen Betriebssystem zugrunde und ist nur ein Fork von Googles Betriebssystem.

In China haben die Geräte P40- und Mate-40-Geräten und auch das MatePad Pro HarmonyOS bekommen. Nach und nach werden weitere Geräte hinzukommen. In Deutschland und anderen Länder ist die Umstellung bisher nicht geplant und wäre vermutlich auch weniger wettbewerbsfähig. Durch das Betriebssystem HarmonyOs sind der Zugriff auf Gmail, Google Maps oder den Play Store nicht möglich. Das wäre bei uns vermutlich keine Option bei der Wahl des Smartphones.

Ansonsten funktioniert HarmonyOS ähnlich wie Android. Dennoch gibt es ein paar neue Funktionen. Huawei gestaltet das Betriebssystem geräteübergreifend, sodass man auf Apps zugreifen können soll, die vorher auch einem anderen Gerät benutzt worden sind.

Wieso gibt es überhaupt diese Umstellung?

Das Huawei sein eigenes Betriebssystem nutzt, hat vermutlich damit zu tun, mehr Unabhängigkeit zu besitzen. Seit Mai 2019 steht Huwaei auf der Embargo-Liste der USA. Das bedeutet, dass US-Firmen nicht mehr mit Huawei in Kontakt stehen dürfen oder Geschäfte betreiben können. Huawei musste aufgrund dessen einiges umstellen und konnte viele Komponenten nicht mehr so nutzen, da sie aus den USA stammten. Eine Umstellung in vielen Bereichen war nötig.

Quelle: Heise.de

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